Jan Šinágl angažovaný občan, nezávislý publicista

   

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Citát dne

Karel Havlíček Borovský
26. června r. 1850

KOMUNISMUS znamená v pravém a úplném smyslu bludné učení, že nikdo nemá míti žádné jmění, nýbrž, aby všechno bylo společné, a každý dostával jenom část zaslouženou a potřebnou k jeho výživě. Bez všelikých důkazů a výkladů vidí tedy hned na první pohled každý, že takové učení jest nanejvýš bláznovské, a že se mohlo jen vyrojiti z hlav několika pomatených lidí, kteří by vždy z člověka chtěli učiniti něco buď lepšího neb horšího, ale vždy něco jiného než je člověk.

 


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Jan Šinágl,
předseda SODALES SOLONIS o.s.

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Sudetsti_Nemci_1Die zuständige Staatsanwaltschaft sieht keinen Anlass, dieser Frage auf den Grund zu gehen. Ihr Antwortschreiben ließ lange auf sich warten….  Neuer Antrag in Sache 283 Schädelknochen in Jedlová 23.1.2012….

In einem juristischen Kunstwerk besonderer Art lehnt sie es ab, eine labormäßige Altersbestimmung der im Adlergebirge gefundenen Schädelknochen durch einen unabhängigen Gutachter zu veranlassen und belässt es bei der visuellen Begutachtung. Sie räumt zwar ein, dass ihr aufgrund einer früheren Strafanzeige eine namentliche Auflistung der seit den letzten Maitagen des Sommers 1945 vermissten Männer vorliegt. Sie will dieser Liste aber keine Bedeutung beimessen, da es keine Augenzeugen von Hinrichtungen gäbe. Wie auch? Die Partisanen haben die Männer in die Wälder geschleppt und dort ermordet. Es ist bekannt, dass von den Anwohnern Schüsse gehört und Erdaufwerfungen gefunden wurden.

Aus vielen Berichten ergibt sich, dass die Männer vor ihrem Verschwinden brutal misshandelt wurden. Daher erscheint es unverständlich, warum die Staatsanwaltschaft hier keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von Tötungsdelikten sieht. Man hat die Männer abholt mit dem Hinweis, sie werden gleich wiederkommen. Keiner von ihnen ist jemals zurückgekehrt. Haben sie sich in Luft aufgelöst?

Mit Rücksicht auf die Ungewissheit der Angehörigen, scheint es geboten, die Funde näher zu untersuchen. Wie umfangreiches Fotomaterial beweist, waren die meisten Schädel von Löchern durchbohrt. Wenn Schusseinwirkungen zu verneinen sind, so stellt sich doch die weitere Frage, wie diese Löcher entstanden sind, ob sie möglicherweise auf andere Gewalteinwirkungen zurückzuführen sind. Die Staatsanwaltschaft räumt sogar selbst ein, dass hier partiell an einen Tod durch Strang oder Ertränken zu denken ist. Auffällig ist auch, dass bei allen Schädeln die Zähne entfernt worden waren. Bevor es die DNA-Analyse gab, konnten nur die Gebisse Aufschluss über die Identität gegeben. Wer hat sie entfernt?

Hier stellen sich Fragen über Fragen. Emil Trojan hat in seiner historischen Aufarbeitung „Tak přísahali …“ (So schworen sie) Täter und Verantwortliche benannt. Worauf wartet die Staatsanwaltschaft? Auf das Ableben der letzten Zeitzeugen? Auch an anderen Orten wurden Knochen beseitigt. Es ist daher keineswegs auszuschließen, dass im Adlergebirge und an vielen anderen Orten in Tschechien in ähnlicher Weise vorgegangen wurde.

Der Verbleib der vermissten Männer im Adlergebirge bleibt weiterhin ungeklärt. Hier kann nur eine DNA-Analyse oder labormäßige Altersbestimmung der Knochen zur Aufklärung beitragen. Das Adlergebirge wird nur für einige Monate im unschuldigen Weiß des Winters ruhen können….

 

Jan Šinágl, 14.12.2012

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